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Laserbehandlungen
 
LASER

= Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation
= Lichtverstärkung durch angeregte Strahlung

Laserlicht hat nur eine Wellenlänge, in diesem Fall ist es rotes Licht von 980 nm.

Diese Wellenlänge wurde wissenschaftlich definiert, da hier die heilungsinduzierende Beeinflussung organischer Zellen am größten ist.

(Durch die Freigabe von reaktivem Sauerstoff aus den Phago-
zyten werden Mikroorganismen in ihrer Entwicklung direkt gehemmt. Die entzündungshemmende Wirkung beruht außer-
dem darauf, dass durch Anregung der Mikrozirkulation, durch Anreicherung von Phagozyten und durch die Erhöhung der Phagozytosetätigkeit der neutrophilen Leukozyten und der Makrophagen Gewebsnekrosen, Entzündungsmediatoren und Mikroorganismen eliminiert werden.)

Der Laser wird verschieden eingesetzt:

  • zur Laserchirurgie
  • zur Laserbestrahlung und
  • zur Laserakupunktur
     

Laserchirurgie

Mit Hilfe des Lasers kann man schneiden, koagulieren (verschmelzen) oder Gewebe verdampfen.

Einsatz bei:

  • Tumoren der Haut, Warzen (auch in Ohren oder Nasengängen)
  • am Auge bei Hornhautgeschwüren, Hornhautpigmentation, Tumoren,
    Conjunctivitis follicularis
  • in der Maulhöhle bei Epulitiden und anderen Tumoren, Karies, zur Vorbereitung
    der Zähne zur Füllung oder Überkronung, Gaumensegelkürzung

Vorteile:

  • große Anwendungssicherheit durch die geringe Eindringtiefe und Parallelität des Laserlichtes
  • präzises Arbeiten möglich
  • geringe Blutungstendenz
  • rasche Schmerzfreiheit nach Operationen durch Reduktion der Reizung der Schmerzrezeptoren
  • Anwendung häufig unter Lokalanästhesie möglich
  • geringe Narbenbildung, da die Regeneration von Zellen gefördert wird
  • Rezidivrate von Tumoren nach Laserchirurgie geringer als bei herkömmlicher
    Exzision
     

Laserbestrahlung

Die Lichtenergie des Lasers versetzt die Zellen in einen erhöhten energetischen Zustand. Dadurch werden biochemische, zirkulatorische und zelluläre Regenerationsprozesse in den Körperzellen angeregt und Heilung in Folge induziert.

Einsatz bei:

  • Liegeschwielen
  • zur Förderung der Wundheilung bei kleinen und großflächigen Hautverletzungen und schwer heilenden Wunden
  • Narben
  • Entzündungen der Haut, im Maul, der Hornhaut, bei Zubildungen in Folge chronischer Ohrentzündungen
  • Tumoren in verschiedenster Lokalisation
     

Terminvereinbarung